Medienforschung - Wie im Fernsehen
fernseheneiner Bekanntschaft gibts ne Menge von Lehrerinnen. Und eins
> > fällt auf: während so ziemlich alle Kinder die gleichen Gewaltfilme
> > sehen und die gleichen brutalen 3D Shooter zocken, orientiert sich
> > ihre Gewaltbereitschaft auffallend am sozialen Umfeld.
> >
> > Wenn sich Kinder und Jugendlichen selber in Gruppen, in denen man
> > nur Anerkennung findet wenn man sich durchsetzen kann, erziehen oder
> > wenn sie in einem gewalttätigen Elternhaus aufwachsen, werden sie
> > auch Gewalt anwenden. Das hat nichts mit Filmen oder Spielen zu tun.
>
> sofern nicht der fernseher oder vergleichbares “erziehungsfunktion”
> uebernimmt.
> je nach sozialem umfeld ist ja auch die zeit/zuwendung
> unterschiedlich.
Die These ist mir auch aus der Medienforschung bekannt. Kinder können
ab einem bestimmtem Alter (merkt man daran, wenn sie anfangen den
Weihnachtsmann zu hinterfragen) Realität und Fiktion voneinander
unterscheiden. Man muss sie auch nicht immer für so dumm halten. Ein
Problem wird es bei den Kindern, wo die Fiktion ihrer Realität
nahekommt, also sie auch Gewalt real erleben. Dann wird die
Unterscheidung schwieriger.
Übrigens: Kürzlich in Polylux wurde ein Mensch vorgestellt, der nach
Walldorfpädagogik vom TV fergehalten wurde. Ergebnis: Er ist jetzt
der absolute Fernsehjunkie. Bringt also auch nicht unbedingt etwas.