Ich aber! - Frischer Wind im Fernsehen
fernsehenagen Sie mal, sitzen Sie eigentlich die ganze Zeit vor der “Glotze”,
> > dass Sie mir immer so schnell antworten, bekommen Sie deswegen keine
> > Probleme mit der Gattin?
> >
>
> Manchmal, aber nur manchmal
Sagen Sie mal, wie kriegen Sie es hin?
> Diese Kritik muss Prinzipiell erlaubt sein, deswegen ist sie aber
> immer noch nicht sonderlich klug. Warum soll man einen Mann
> kritisieren der seit fast 1400 Jahren tot ist.
Warum nicht? Wird es nicht mehr klug sein Adolf Hitler nach 1400
Jahren zu kritisieren?
> Weil er ein
> Religionsstifter ist? Mann muss jene Menschen kritisieren, die falsch
> (nicht nach unseren Wertemaßstäben) handeln,
Wenn man also nicht nach unseren Wertemassstäben handelt, dann ist
das falsch?
Stellen Sie sich mal vor, ich würde hier so eine These aufstellen!
Was sind denn unsere Wertemassstäbe und vor allem: Wer sind wir?
> wenn sie z.B. ihre
> Frauen unterdrücken. Dabei ist völlig zweitrangig, ob Mohammed das
> wollte, oder nicht.
Für mich schon. Für einen gläubigen Moslem nicht, denn wenn er im
Mohammed einen Propheten sieht, und der Prophet sagt, eine Frau ist
weiniger wert als ein Mann, dann ist es nicht mehr zweitrangig.
> Und genau so sollte man das auch handhaben.
> Anstatt ständig den Islam auseinander zu nehmen, sollte man diese
> Werte ganz klar als unverhandelbar mitteilen, egal wem.
Werte, Werte…. gibt es universelle Werte? Und wer definiert sie?
Für “uns” (zumindest mich) sind es die Werte der Aufklärung, für
einen Moslem sind es die Werte, die er im Koran findet und schon
haben wir ein Problem.
> Wenn wir den
> Islam als eine Bedrohung sehen und deswegen ständig an seinen
> Ausprägungen herummäkeln, die wir nicht wollen, dann bekommt er
> Gewicht.
Den Islam gibt es nicht, das habe ich auch von Ihnen gelernt, was ich
kritisiere, ist der Koran und der Mohammed.
> Die Leute, die so etwas tun, sollen aber nicht ihre Religion
> verteidigen, oder irgendetwas rechtfertigen, sondern sich mit unseren
> Werten auseinandersetzen und UNS verstehen lernen.
>
> Ganz nach Lao Tse: “Das Gute sollst du fördern, das Schlechte lasse
> schlecht.”
Das kann nicht schaden.
> > > Kulturelle Abschottung ist ebenso problematisch.
> >
> > Bedeutet es, wenn sich die Deutschen in Essen-Altenessen kulturell
> > von der türkischen Kultur abschotten, dann sehen Sie es, als
> > problematisch an?
>
> Nein. Nur dann, wenn sie sich derart abschotten, dass sie z.B. nicht
> mehr beim Türken einkaufen, weil er Türke ist. Maßgeblich sind aber
> Landessprache und allgemeine, typische Umgangsformen, d.h. der Türke
> im Laden muss mich auch verstehen, wenn ich ihm sage, was ich haben
> will und er muss Verständnis dafür haben, wenn ich meine Frau frage,
> was ich heute kochen soll. Wenn sie sagt: “Schweinemedallions”, darf
> er ruhig das Gesicht verziehen, denn das ist seine Sicht der Dinge.
> Ich als Vegetarier würde ihm vielleicht sagen, dass ich sein
> Rindfleisch auch nicht appetitlicher finde. Solange alle Beteiligten
> das mit einem Lächeln über die Bühne bringen, ist das vollkommen in
> Ordnung. Vermutlich gäbe es noch was zu lachen.
Ist für Sie die Landessprache immer noch maßgeblich, wenn im Zuge der
demografischen Entwicklung die deutsche Sprache die Minderheiten
Sprache wird?
> > Das ist kein Scherz, wir haben z.B. in gewissen Bereichen eine
> > Majorität der Moslems, wie Kindergätten oder Schulen, welche Kultur
> > soll denn jetzt den Ton angeben, die deutsche, oder die z.B.
> > türkische?
>
> Warum muss denn eine Kultur den Ton angeben. Sprache, Gesetze und
> Lerninhalte sind deutsch.
Wie lange? Auch wenn es noch kaum Deutsche gibt? Welche Sprache
nehmen wir dann?
> Die türkischen Kinder unter sich können
> türkisch reden, solange sie die deutsche Sprache ebenso gut lernen.
> Ansonsten bringt jeder seine Kultur mit. Was unter den Kindern
> dominiert, dominiert quantitativ, aber nie qualitativ.
Wunschdenken, leider funktioniert das Zusammenleben der Menschen
anders.
> > > Jedoch muss sich der zu dieser Kultur zugehörige ebenso
> > > in derhiesigen Öffentlichkeit kulturell bewegen können, d.h. er
> > > muss mindestens die Sprache beherrschen und verschiedene
> > > Umgangsformen respektieren und tolerieren, sprich er muss an der
> > > allgemeinen Gesellschaft teilnehmen können.
> >
> > Wer ist die allgemeine Gesellschaft? In Köln-Kalk ist z.B. die
> > allgemeine Gesellschaft die türkische Gesellschaft
>
> Das stimmt nicht. Es gibt einzelne Straßen, auf die das zutrifft,
> aber nicht für ganz Köln-Kalk.
>
> , meinen Sie damit
> > vielleicht die deutsche Leitkultur?
>
> Die gibt es nicht.
Sie haben doch vorhin von “Sprache, Gesetze und Lerninhalte sind
deutsch” gesprochen und von “unseren Wertemaßstäben” das alles, ist
für mich die deutsche Leitkultur.
> > Ein Imam der einer Frau die Hand nicht gibt, ist das für Sie ein
> > Problem?
>
> Nein. Gesten sind kulturelle Eigenheiten, die toleriert werden
> können. Solange er die Rechte der Frauen nicht unterdrückt, muss er
> ihnen nicht die Hand geben.
Gesten sind kulturelle Eigenheiten, wenn ich also einem Imam den
Stinkefinger zeige, dann ist es für Sie eine kulturelle Eigenheit,
mit der er leben muss. Ich probiere es mal aus.
> > Ein Deutscher der einem Imam die Hand nicht gibt, weil er einer Frau
> > die Hand nicht geben möchte, wie finden Sie es?
>
> In Ordnung. Keiner ist gezwungen, irgendjemandem die Hand zu geben.
OK
> > > An etwas derartigem, wie einer christlichen Leitkultur habe ich
> > > persönlich kein Interesse.
> >
> > Haben Sie etwas gegen das Gebot der Nächstenliebe? Haben Sie etwas
> > gegen die Bergpredigt?
>
> Man kann nicht im imperativ lieben. Das geht nicht. Die Bibel gibt
> nicht wieder, wie man dieses Ziel erreicht. Es ist nichts wert, auch
> wenn die Idee an sich gut ist.
Doch, die Bibel sagt es wie das geht, sie sagt z.B. “Wenn dich jemand
auf eine Backe schlägt u.s.w.” oder “Liebet eure Feinde” meine
Freund, der Psychologe und Psychiater ist, sagt immer, es gibt nichts
was die moderne Psychologie an Ratschlägen gibt, was es nicht in der
Bibel (NT) zu finden ist.
Ich finde, dass die Bibel das schon sagt, wie es geht, somit
vermittelt sie nicht nur Ideen.
Können Sie eine Religion (ausser Buddhismus) oder Philosophie, die es
besser schafft?
> > Ich habe mal eine sehr interessante Geschichte gelesen (keine
> > Fiktion).
> >
> > Ein sehr weiser buddhistische Mönch kommt nach Westeuropa.
> > Die begeisterten Europäer fragen ihn welches Buch er ihnen empfehlen
> > würde.
> >
> > Der buddhistische Mönch holt tiel Luft…
> >
> > Die Jünger sind sehr angespannt….
> >
> > Der buddhistische Mönch sagt: liest das Neue Testamnet und vergisst
> > die Schriften von und über Buddha, weil ihr so wie so, nichts damit
> > anfangen könnt.
> > Das Neue Testamnt ist das wunderbarste Buch das ich je gelesen habe.
> >
> > Sie haben mal den Boris Gruschenko oder war das der Militiatempli
> > Ihre große Affinität zu dem Buddhismus gebeichtet, wie finden Sie
> > diese Geschichte?
>
> Hab ich das? Das kommt der Wahrheit zwar ungefähr nah, aber bis jetzt
> hab ich hier noch nicht viel darüber geredet, meine ich.
>
> Ich kenne nur eine andere:
>
> “Wenn eines Tages die Wissenschaft herausfindet, dass der Buddhismus
> im Unrecht ist, glauben sie der Wissenschaft” Das war, glaube ich
> sogar der Dalai Lama
Ich möchte nicht eingebildet sein, diese Geschichte haben Sie aber
von mir.
> > > Absolute Gewaltfreiheit und Toleranz
> > > können als oberstes Gebot für das Verhalten in Öffentlichkeit, wie im
> > > Privatleben für Bürger dieses Staates stehen.
> >
> > Wie definieren Sie Gewaltfreiheit? *Ist der Ruf des Muezins “Allahu
> > Akkbar” (Allah ist groß) nicht eine Gewalt die an mir verübt wird,
> > wenn ich an so einen Allah nicht glaube?
>
> Wieso ist das Gewalt? Ich empfinde das nicht so.
Ich aber!
> > > Ansonsten ist es mir
> > > völlig gleich, welche sonstigen Gewohnheiten und Ansichten über die
> > > Welt oder irgendetwas darüber hinaus ausgelebt wird.
> >
> > Und hier liegt der Hund begraben, gewisse Gewohnheiten, die für
> > einige heilig sind, für mich eine Beschneidung meiner persönlichen
> > Freiheit bedeuten.
> >
> > Was machen wir dann?
>
> Hätten sie da ein Beispiel?
Siehe *