fernsehen heute

11. Juli 2008

Übersensibilisiert - Frischer Wind im Fernsehen

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 04:04

fernsehenpt_kloss schrieb am 6. Dezember 2006 22:42
> >
> > > Sagen Sie mal, sitzen Sie eigentles-fernsehen-ubers-internet/”>ich die ganze Zeit vor der “Glotze”,
> > > dass Sie mir immer so schnell antworten, bekommen Sie deswegen keine
> > > Probleme mit der Gattin?
> > >
> >
> > Manchmal, aber nur manchmal :) >
> Sagen Sie mal, wie kriegen Sie es hin?
Das bleibt mein Geheimnis.
> > Diese Kritik muss Prinzipiell erlaubt sein, deswegen ist sie aber
> > immer noch nicht sonderlich klug. Warum soll man einen Mann
> > kritisieren der seit fast 1400 Jahren tot ist.
>
> Warum nicht?
Weil er sich nicht mehr ändern wird.
> > Weil er ein
> > Religionsstifter ist? Mann muss jene Menschen kritisieren, die falsch
> > (nicht nach unseren Wertemaßstäben) handeln,
>
> Wenn man also nicht nach unseren Wertemassstäben handelt, dann ist
> das falsch?
Ja, mein Gott, wie würden sie es den nennen, wenn jemand seine Frau
schlägt?
Falsch, oder? Und warum? Natürlich geht es um Wertemaßstäbe. Um was
denn sonst.
> Stellen Sie sich mal vor, ich würde hier so eine These aufstellen!
>
> Was sind denn unsere Wertemassstäbe und vor allem: Wer sind wir?
Ist das eine hochphilosophische oder eine politische Frage?
In ersterem Falle fragen sie Immanuel Kant, in zweiterem das
Grundgesetz.
> > wenn sie z.B. ihre
> > Frauen unterdrücken. Dabei ist völlig zweitrangig, ob Mohammed das
> > wollte, oder nicht.
>
> Für mich schon. Für einen gläubigen Moslem nicht, denn wenn er im
> Mohammed einen Propheten sieht, und der Prophet sagt, eine Frau ist
> weiniger wert als ein Mann, dann ist es nicht mehr zweitrangig.
Sie werden aber keinen Mohammed mehr finden, den sie davon überzeugen
können, seine Meinung zu ändern. Sie werden der betreffenden Person
schon erklären müssen, warum sie es für falsch halten. Und in dieser
Ansage wird Mohammed wahrscheinlich nicht vorkommen. Der hat mit den
Rechten der Frau in unserer Gesellschaft nämlich nichts zu tun.
> > Und genau so sollte man das auch handhaben.
> > Anstatt ständig den Islam auseinander zu nehmen, sollte man diese
> > Werte ganz klar als unverhandelbar mitteilen, egal wem.
>
> Werte, Werte…. gibt es universelle Werte? Und wer definiert sie?
> Für “uns” (zumindest mich) sind es die Werte der Aufklärung, für
> einen Moslem sind es die Werte, die er im Koran findet und schon
> haben wir ein Problem.
Die “Aufklärung” dauerte definitionsgemäß über das 17. und 18 Jh.
Das Frauenwahlrecht z.B. wurde in Europa aber erst Anfang 20 Jh.
eingeführt.
Aber ich weiß, was sie meinen, und damit solls gut sein.
>
> > > > Kulturelle Abschottung ist ebenso problematisch.
> > >
> > > Bedeutet es, wenn sich die Deutschen in Essen-Altenessen kulturell
> > > von der türkischen Kultur abschotten, dann sehen Sie es, als
> > > problematisch an?
> >
> > Nein. Nur dann, wenn sie sich derart abschotten, dass sie z.B. nicht
> > mehr beim Türken einkaufen, weil er Türke ist. Maßgeblich sind aber
> > Landessprache und allgemeine, typische Umgangsformen, d.h. der Türke
> > im Laden muss mich auch verstehen, wenn ich ihm sage, was ich haben
> > will und er muss Verständnis dafür haben, wenn ich meine Frau frage,
> > was ich heute kochen soll. Wenn sie sagt: “Schweinemedallions”, darf
> > er ruhig das Gesicht verziehen, denn das ist seine Sicht der Dinge.
> > Ich als Vegetarier würde ihm vielleicht sagen, dass ich sein
> > Rindfleisch auch nicht appetitlicher finde. Solange alle Beteiligten
> > das mit einem Lächeln über die Bühne bringen, ist das vollkommen in
> > Ordnung. Vermutlich gäbe es noch was zu lachen.
>
> Ist für Sie die Landessprache immer noch maßgeblich, wenn im Zuge der
> demografischen Entwicklung die deutsche Sprache die Minderheiten
> Sprache wird?
Tun sie sich selbst einen gefallen und hören sie nicht auf diesen
demographischen Schmarn von den Muslimen, die uns demographisch
überrennen.
Demographie über einen Zeitraum von 50 Jahren, wie Herwig Birg eine
solche in seinem Interview in “Die Welt” zum Besten gibt, sind
moderne Kaffeesatzleserei.
Wenn das Thema nochmal aufkommt, werd ich gern detailliert dazu
Stellung nehmen, aber dazu habe ich in diesem Rahmen keinen Elan.
> > > Das ist kein Scherz, wir haben z.B. in gewissen Bereichen eine
> > > Majorität der Moslems, wie Kindergätten oder Schulen, welche Kultur
> > > soll denn jetzt den Ton angeben, die deutsche, oder die z.B.
> > > türkische?
> >
> > Warum muss denn eine Kultur den Ton angeben. Sprache, Gesetze und
> > Lerninhalte sind deutsch.
>
> Wie lange? Auch wenn es noch kaum Deutsche gibt? Welche Sprache
> nehmen wir dann?
Voraussichtlich wird das Englisch sein.
> > Die türkischen Kinder unter sich können
> > türkisch reden, solange sie die deutsche Sprache ebenso gut lernen.
> > Ansonsten bringt jeder seine Kultur mit. Was unter den Kindern
> > dominiert, dominiert quantitativ, aber nie qualitativ.
>
> Wunschdenken, leider funktioniert das Zusammenleben der Menschen
> anders.
Nicht das von Kindern unter Aufsicht. Es wird doch ausserdem immer so
gerne breitgetreten, dass die Kinder an den Berliner Schulen sich
freiwillig verpflichten auf dem Schulhof deutsch zu reden. Ich fände
es unmöglich, wenn man sie dazu zwingen würde. Aber man kontert mir
ewig damit, dass es ja gar nicht erzwungen würde. Was denn nun?
> > > > Jedoch muss sich der zu dieser Kultur zugehörige ebenso
> > > > in derhiesigen Öffentlichkeit kulturell bewegen können, d.h. er
> > > > muss mindestens die Sprache beherrschen und verschiedene
> > > > Umgangsformen respektieren und tolerieren, sprich er muss an der
> > > > allgemeinen Gesellschaft teilnehmen können.
> > >
> > > Wer ist die allgemeine Gesellschaft? In Köln-Kalk ist z.B. die
> > > allgemeine Gesellschaft die türkische Gesellschaft
> >
> > Das stimmt nicht. Es gibt einzelne Straßen, auf die das zutrifft,
> > aber nicht für ganz Köln-Kalk.
> >
> > , meinen Sie damit
> > > vielleicht die deutsche Leitkultur?
> >
> > Die gibt es nicht.
>
> Sie haben doch vorhin von “Sprache, Gesetze und Lerninhalte sind
> deutsch” gesprochen und von “unseren Wertemaßstäben” das alles, ist
> für mich die deutsche Leitkultur.
Und inwiefern unterscheidet die sich von der amerikanischen, der
englischen, der schwedischen, portugisischen, spanischen oder
polnischen?
> > > Ein Imam der einer Frau die Hand nicht gibt, ist das für Sie ein
> > > Problem?
> >
> > Nein. Gesten sind kulturelle Eigenheiten, die toleriert werden
> > können. Solange er die Rechte der Frauen nicht unterdrückt, muss er
> > ihnen nicht die Hand geben.
>
> Gesten sind kulturelle Eigenheiten, wenn ich also einem Imam den
> Stinkefinger zeige, dann ist es für Sie eine kulturelle Eigenheit,
> mit der er leben muss. Ich probiere es mal aus.
“Können”! Ich schrieb können, nicht “er muss damit leben”.
Sie sind aber spitzfindig unterwegs. Muss er denn auch das “feine”
Händchen geben, wenn er denn schon “muss”?
>
> > > > An etwas derartigem, wie einer christlichen Leitkultur habe ich
> > > > persönlich kein Interesse.
> > >
> > > Haben Sie etwas gegen das Gebot der Nächstenliebe? Haben Sie etwas
> > > gegen die Bergpredigt?
> >
> > Man kann nicht im imperativ lieben. Das geht nicht. Die Bibel gibt
> > nicht wieder, wie man dieses Ziel erreicht. Es ist nichts wert, auch
> > wenn die Idee an sich gut ist.
>
> Doch, die Bibel sagt es wie das geht, sie sagt z.B. “Wenn dich jemand
> auf eine Backe schlägt u.s.w.” oder “Liebet eure Feinde” meine
> Freund, der Psychologe und Psychiater ist, sagt immer, es gibt nichts
> was die moderne Psychologie an Ratschlägen gibt, was es nicht in der
> Bibel (NT) zu finden ist.
Tja, dann lieben sie doch mal ihren Feind. Aber zackig!
> Ich finde, dass die Bibel das schon sagt, wie es geht, somit
> vermittelt sie nicht nur Ideen.
> Können Sie eine Religion (ausser Buddhismus) oder Philosophie, die es
> besser schafft?
Lesen sie mal Nietzsche, “Menschliches, allzu Menschliches”
Der Pfarrerssohn hat schon ganz genau begriffen, wo das Problem der
Botschaften Jesu liegt.
> >
> > Ich kenne nur eine andere:
> >
> > “Wenn eines Tages die Wissenschaft herausfindet, dass der Buddhismus
> > im Unrecht ist, glauben sie der Wissenschaft” Das war, glaube ich
> > sogar der Dalai Lama
>
> Ich möchte nicht eingebildet sein, diese Geschichte haben Sie aber
> von mir.
Sicher? Ich hatte jetzt TV im Sinn.
> > > > Absolute Gewaltfreiheit und Toleranz
> > > > können als oberstes Gebot für das Verhalten in Öffentlichkeit, wie im
> > > > Privatleben für Bürger dieses Staates stehen.
> > >
> > > Wie definieren Sie Gewaltfreiheit? *Ist der Ruf des Muezins “Allahu
> > > Akkbar” (Allah ist groß) nicht eine Gewalt die an mir verübt wird,
> > > wenn ich an so einen Allah nicht glaube?
> >
> > Wieso ist das Gewalt? Ich empfinde das nicht so.
>
> Ich aber!
Sensibelchen.
> > > > Ansonsten ist es mir
> > > > völlig gleich, welche sonstigen Gewohnheiten und Ansichten über die
> > > > Welt oder irgendetwas darüber hinaus ausgelebt wird.
> > >
> > > Und hier liegt der Hund begraben, gewisse Gewohnheiten, die für
> > > einige heilig sind, für mich eine Beschneidung meiner persönlichen
> > > Freiheit bedeuten.
> > >
> > > Was machen wir dann?
> >
> > Hätten sie da ein Beispiel?
>
> Siehe *
Wenn jemand sagt “Gott ist groß” ist das eine Beschneidung ihrer
persönlichen Freiheit !!?? Was machen sie denn, wenn sie arbeiten,
und die Kirchenglocken läuten. Gehen sie dann zur Kirche und hauen
dem Vicar eine rein, oder was?
Sie sind übersensibiliert für das Thema Islam. Das ist alles.

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